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Aktuelles
14.01.2018, 60: Uhr | Schwarzwälder Bote / Anita Reichart
Mit wenigen Handgriffen können Leben gerettet werden

Der größte Donaueschinger Stadtteil ist in punkto Lebensretter wohl künftig vorbildlich aufgestellt. Schon seit drei Jahren gibt es dank Sponsorenhilfe einen Defibrillator im Vereinshaus/Schwimmbadbereich, der dann über die Wintermonate in der Mehrzweckhalle stationiert war. Wie wichtig es ist, schnell an einen automatisierten externen Defibrillator (AED) zu kommen und vor allem auch den Umgang mit diesem Gerät zu kennen, zeigte sich bei einer Veranstaltung in der Wolterdinger Festhalle an der vergangenen Fasnacht. Dort brach ein Bühnenakteur zusammen. Das Glück, dass ein Notfallsanitäter vor Ort und eben ein AED greifbar war, rettete dem Mann wohl das Leben.

Unter anderem Dank des Einsatzes von Ortsvorsteher Reinhard Müller hat die Stadt Donaueschingen nun in diesem Jahr rund 12 000 Euro in AEDs für die Ortsteilhallen und größeren Sporthallen investiert. Dieser Laiendefibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen. Der AED gibt dabei Stromstöße ab. Seit April gibt es nun also auch einen in der Wolterdinger Mehrzweckhalle, im Garderobenbereich. Damit sich die Vereine mit dem AED vertraut machen können, wurde jetzt eine Schulung angeboten. 17 Teilnehmer, darunter auch Ortsvorsteher Müller, ließen sich von DRK-Ausbildungsleiter und Notfallsanitäter Reiner Dilger aus Donaueschingen in die Bedienung des Gerätes einweisen und auf den richtigen Umgang sowie das Ablauf- und Handlungsschema beim Auffinden einer leblosen Person schulen. Doch das ist noch nicht alles: In Kürze wird es noch einen dritter Defibrillator in Wolterdingen geben. Dies macht eine Spende des ehemaligen DRK-Ortsvereins Wolterdingen/Hubertshofen möglich, der sich im vergangenen Jahr auflöste. Das Gerät wird im Volksbank-Raum, also für jedermann Tag und Nacht zugänglich, installiert werden. "Dies ist ein zentraler Bereich, und die Arztpraxis ist auch um die Ecke", so Ortsvorsteher Reinhard Müller.