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18.10.2018, 14:58 Uhr | Südkurier / Anita Reichart
Die Wolterdinger Landjugend zeigt sich von ihrer bester Seite
Die junge Gruppe erlebt eine tolle Premiere beim Kreiserntedankfest – und das Dorfleben profitiert auch schon vom Engagement der Gründungsmitglieder. Die freuen sich über weieter Mit-Macher.
Einstand geglückt: Die neu gegründete Landjugendgruppe aus Wolterdingen bereicherte das Kreiserntedankfest und hat ihren ersten großen Auftritt standesgemäß und mit Bravour hinter sich gebracht.
Ein schönes Bild: Die neu gegründete Landjugend-Ortsgruppe Wolterdingen zeigt sich beim Kreiserntedankfest in Weiler in ihrer flotten Tracht.
Die Gründung: 20 Vereine gibt es in Wolterdingen. Doch speziell einen nur für Jugendliche fand man nicht darunter. Dies sei auch der ausschlaggebende Punkt gewesen, den schon länger schlummernden Gedanken umzusetzen. Im September 2017 meldeten dann zehn Jugendliche offiziell ihren Wunsch bei der Geschäftsstelle des Bundes Badischer Landjugend in Freiburg an, was sehr positiv angenommen wurde, erzählt Andreas Müller. Wenige Wochen später folgte ein Gespräch mit dem Landes- und Kreisvorsitzenden. In der heutigen Zeit sei es selten, dass sich noch eine Gruppe bilde, hieß es von deren Seite. Doch Unterstützung sei gewiss. Natürlich wurde dann auch Ortsvorsteher Reinhard Müller von dem Ansinnen unterrichtet. Eine Informationsveranstaltung fand am 1. November statt. Das Interesse war groß, sodass am 1. Dezember 2017 der Start mit 28 Mitgliedern, auch aus dem Umland, erfolgte. Ende April fand eine zünftige Gründungsfeier statt. Auch die Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch wurde auf die Ortsgruppe aufmerksam und besuchte sie im Juli. • Der Schwung hält an: Die aktuell 36 Jugendlichen sind zwar noch Frischlinge, doch sie sind rührig und zeigen sich bis dato nicht nur auf Kreisebene von ihrer besten Seite. Auch im Ort, bei der Pflege des heimischen Freibades spuckten sie in die Hände. • Respekt: Unter den anderen Landjugenden sorgen die Wolterdinger für Aufsehen: „Sie fanden unser Auftreten beim Erntedankfest beachtlich und waren auch etwas erstaunt, dass wir in einheitlicher, elegant-klassischer Tracht antraten. Wo wir doch erst wenige Monate dabei sind, und dies auch noch auf Probe“, erzählt der erste Ansprechpartner Andreas Müller mit einem Lächeln.
Der erste Höhepunkt: „Wir sind stolz auf die gelungene Premiere. Für uns war das Festwochenende inklusiv Umzug in Weiler, wo die Straßen von sehr vielen Menschen, auch aus Wolterdingen, gesäumt waren, sehr beeindruckend. Es war eine positive Erfahrung für uns“, resümiert Andreas Müller. Seit August waren die Jugendlichen in ihren Gruppenabenden damit beschäftigt, gemäß dem Motto Handtafeln anzufertigen. So entstanden eine Schwarzwalduhr, das heimische Landjugend-Logo, ein Trachtenpärchen und Schwarzwälder Schinken. • Das sagt der Ortschef: Reinhard Müller, der den Jugendlichen eine feste Unterkunft neben der Feuerwehr verschaffte, durfte das Geschehen von der Ehrentribüne aus betrachten. Es sei toll, wie sich die Gruppe gezeigt habe. Er könne allen jungen Menschen raten, der Landjugendgruppe beizutreten.
Nächstes Projekt: Beim vom Elisabethenverein für den 16. Dezember terminierten adventlichen Seniorennachmittag will man sich mit einbringen.
Perspektive: Bei so viel Initiative steht einer Vollaufnahme beim Bund Badischer Landjugend bestimmt nichts im Weg. Dieses Jahr waren die Wolterdinger beim Kreiserntedankfest als Fußgruppe dabei. Wie sieht es für das nächste Mal mit einem Motivwagen aus? „Nun wissen wir, wie es geht. Jetzt schauen wir mal“, schmunzelt Müller.
Kontakt: Neumitglieder, auch Passive, können sich bei Andreas Müller, Telefon (0174) 6 70 38 15, melden.
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