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04.09.2018, 11:47 Uhr | Südkurier / Anita Reichart
Der Tag nach den Bränden in Wolterdingen: Eine Schreckensnacht für die betroffene Familie
Nach den beiden Bränden in Wolterdingen ist weiter fraglich, wie es dazu kommen konnte. Thomas Vogt war als Feuerwehrmann beim Feuer mit vor Ort.
Zwei gefüllte Heuhütten fielen am frühen Sonntagmorgen in Wolterdingen, Ortsausgang in Richtung Bruggen, den Flammen zum Opfer. Vereinzelt glimmt noch eine kleine Flamme auf. Neben einem erheblich beschädigten Traktor ist jetzt nur noch Schutt und Asche zu sehen. Auch den Landfahrern saß der Schock offensichtlich schwer in den Knochen, sodass sie noch am Sonntagnachmittag ihr Lager auf der Wiese nebenan abbauten und weiterzogen.
Noch am Sonntagmorgen steigt Qualm vom Brandort neben der Straße in Richtung Bruggen auf. Mittlerweile ist das Feuer endgültig gelöscht. | Bild: Simon, Guy
Und bei der betroffenen Familie sitzt der Schock natürlich auch tief. Besonders für Thomas Vogt, schon bald 25 Jahre Mitglied der heimischen Freiwilligen Feuerwehr, war diese Nacht ein kleiner Horrortrip. "Wenn man vom Piepser geweckt wird, und auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus sieht, dass der Brand einen selbst betrifft, ist man schon recht geschockt." Vogt war also quasi an vorderster Front dabei und versuchte mit eigenen Händen das Hab und Gut seiner Familie zu retten. Der Hof gehöre jetzt zwar seinem Bruder, aber beim Aufbau sei er auch beteiligt gewesen. Und wie geht es jetzt weiter? Solange die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen nicht abgeschlossen habe, passiere nichts, erklärt Vogt. Dann müsse man sehen, was versicherungstechnisch bei der Angelegenheit herauskomme. Und ob an derselben Stelle wieder etwas aufgebaut werden kann, sei auch fraglich. "Die Hütten standen sehr nahe an dem Hochspannungsleitung-Masten", gibt er zu verstehen. Jetzt heiße es eben: Abwarten. "Wir sind natürlich sehr froh, dass es keine Schwerverletzten zu beklagen gibt", fügt Thomas Vogt abschließend an.
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