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06.07.2018, 08:48 Uhr | Schwarzwälder Bote / Anita Reichart
Wolterdinger Friedhofsmauer wird jetzt neu aufgebaut
Nun ist sie weg: Der größte Teil der Wolterdinger Friedhofsmauer ist abgerissen. Auf der Nordseite, Zufahrt zur Aussegnungshalle, wird das Stück Bruchsteinmauer erhalten bleiben, denn das ist noch in sehr gutem Zustand. Der Rest wird modern aufgebaut. Vom Abriss sind nicht alle Bürger begeistert, wenn man so in die Runde hört. Man ist zwar offen für Neues, doch trauern manche Friedhofsbesucher der Natursteinmauer auch nach. Denn diese habe Charme und Charakter gehabt. Doch die Mauer hatte viele schadhafte Stellen. Jedes Jahr wurden Mittel für die Ausbesserung eingestellt. Vor zwei Jahren hat der Wolterdinger Ortschaftsrat dann "Nägel mit Köpfen" gemacht. Die rund 100 Meter lange Mauer sollte ursprünglich aus finanziellen Gründen in zwei Etappen erneuert werden, der erste Abschnitt war 2017 geplant. "Doch wegen Personalmangel wurde daraus nichts", erklärt Ortsvorsteher Reinhard Müller. Jetzt wird also alles in einem Aufwasch erledigt – und zwar neu gemacht. Für die Arbeiten sind rund 80 000 Euro eingestellt.
Die Neugestaltung des Wolterdinger Friedhofmauer hat begonnen. Eine Kombination aus Mauerscheiben und Strauchgewächs ersetzt die Natursteinmauer.
Mit der neuen Gestaltung hat es sich der Ortschaftsrat nicht leicht gemacht. Einige Male gingen die Mitglieder auf Tour, um sich in der weiteren Region nach Anregungen umzuschauen. Angedacht sind nun rund 1,80 Meter breite Beton-Mauerscheiben, dazwischen ein Strauchgewächs. In diesem Fall haben sich die Räte für Rotheimbuche entschieden, zur Auflockerung. Auf der Südost-Seite wird der Friedhofsteil nach dem kleinen Eingang ebenfalls mit der Rotheimbuche eingezäunt. Die beiden Koniferen, die das Ehrenmahl zieren, sollen entfernt werden, da sie das Denkmal so langsam verdecken. Auch die Eingangstore an der Straßenfront werden etwas verändert werden. Ebenso die Wasserstellen, welche jetzt schon im Zuge der Baumaßnahmen verlegt werden mussten, sollen im kommenden Jahr als Stelen einen festen Standort bekommen. Wolterdingens Ortsvorsteher Reinhard Müller hofft, dass diese gewählte Ausführung der Friedhofseinzäunung auf lange Sicht vor kostspieligen Reparaturen schützt.
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