Aktuelles
08.06.2018 | Südkurier / Anita Reichart
Die Musiker stoßen nicht mehr ins Horn: Zuwenig Personal führt schlussendlich zum Aus.
Wolterdingen ist um einen Klangkörper ärmer. Die Trommeln und Fanfaren sind verstummt. Der Fanfarenzug, eine Untergruppe des Fasnetvereins Bregtal-Glonki, musste nun wegen Spielermangels stillgelegt werden. Und wenn man so in die Runde hört, wird sich dies wohl auch nicht mehr so schnell ändern. Von den zuletzt 15 Aktiven ist nur noch eine gute handvoll übrig. Berufliche Gründe wie Auslandsaufenthalte und auch persönliche Gründe fordern ihren Tribut.

04.06.2018 | Südkurier / Anita Reichart
Im Januar versank das Vereinshaus im Wasser. Doch die Vereinsmitglieder packten gemeinsam an – mit Erfolg.
Die Bogenfreunde aus dem größten Donaueschinger Stadtteil gehen nicht unter. Obwohl ihnen das Wasser vor wenigen Monaten sprichwörtlich schon bis weit über den Kopf stand, spuckten die Mitglieder in die Hände und richteten ihr Vereinsdomizil wieder her. Seit 2004 nutzen die Freunde von Pfeil und Bogen ein etwa 4000 Quadratmeter großes Trainingsgelände im Elsenspitz hinter dem Hochwasserrückhaltebecken, das ihnen die Stadt überlassen hat. Und dies ist der springende Punkt: Es liegt also inklusive Vereinshäuschen im Flutungsgebiet. Dies störte die Bogensportler in der Vergangenheit nicht. Auch die Tatsache, dass sie im Ernstfall auf keine Entschädigung hoffen könnten, ließ sie kalt.

03.06.2018 | Hubert Mauz
Am Hallenberg in Wolterdingen wurde nicht nur in ganz großem Umfang Buntsandstein gebrochen, geköhlert, geharzt, Braunstein gewonnen, thermalwassergebadet, sondern auch viel Holz gehauen. Im großen Waldgebiet des Oberholzes und des Hallenberges waren knorrige Holzmacher am Werk. Gegen die steil abfallenden Hänge über dem Bregtal wurde über Riesenbahnen das Stammholz ins Tal gebracht. Im flacheren Bereich zwischen Hubertshofen, Mistelbrunn und dem Oberen Hallenberg wurde das Badmühletälchen als Schleifweg genutzt. Mit schweren Schwarzwälder Kaltblutpferden und Norikern wurden die Holzernte gegen Osten geschlaift. Ab dem flachen Teil musste es aber auf starke Holztransport Fuhrwerke geladen werden. Das Ziel waren die drei Sägewerke in Wolterdingen und der näheren Umgebung. Damit man die schweren Tannen, Fichten und Kieferstämme aber kraftsparend auf die hohen Fuhrwerke brachte, nutzte man Verladerampen. Von diesen früher zahlreichen Steinrampen gibt es fast keine mehr. Eine der letzten und einzigen und großen schlummerte unter Moos, Flechten und Gestrüpp am Badmühleweg. Aus Hallenberger Buntsandstein kunstvoll von Steinhauern vor wahrscheinlich weit über 100 Jahren gebaut, war sie in Gefahr, real aber auch aus dem historischen, waldbaulichen Gedächtnis zu verschwinden. Am vergangenen Samstag wurde sie nun von Michael Käfer ehrenamtlich freigelegt und hochdruckgestrahlt, sodaß sie im fast alten Glanz und fast unbeschädigt wirklich "erstrahlt". Mit der Ortsverwaltung Wolterdingen ist man übereingekommen ,daß auf diese Rampe eine Schleifrosszug als Relief drapiert wird um die Funktion bildaussagekräftig und ohne viel Worte darzustellen. Die Wolterdinger Holzbauunternehmen und andere kulturell geneigten Spender werden um einen Beitrag gebeten, um diese Skulptur zu ermöglichen. Im Herbst soll mit einem kleinen, historischen Waldbaufestle das Relief und die herausgeputzte Rampe, das " Alte Glumpp ", ins lokale Geschichtsgedächtnis zurückgeholt werden.

18.05.2018 | Ortsverwaltung Wolterdingen
Aufgrund der schlechten Witterung wurde der Beginn der Badsaison 2018 um eine Woche auf

Samstag, 26. Mai 2018, 13.00 Uhr,

verschoben.

10.05.2018 | Südkurier / Anita Reichart
Geld für die Winterhalder-Straße, die Schule, den Friedhof und das Schwimmbecken ist wichtig für die Bürger.
Alle Jahre wieder ein Wunschkonzert: Aus Sicht von Wolterdingens Ortsvorsteher Ortschef Reinhard Müller ist die Haushaltsanmeldung für den Ortschaftsrat etwas Wichtiges. „Es ist zudem immer auch etwas Besonderes, denn man kann die Zukunft des Ortes bestimmen: Was wichtig scheint, auf den Weg bringen“, erklärt der Ortschef. Oberste Priorität hat für den Ortsvorsteher die Fertigstellung mit der Feinbelagaufbringung der Emil-Winterhalter-Straße einschließlich der Einmündungen und die Verlängerung von Tannenweg/Hardweg, da sämtliche Häuser stehen. Ebenso wichtig sei eine Veränderung des Eingangstores an der Aussegnungshalle, da sich aktuell nur beide großen Flügel gleichzeitig öffnen lassen – und somit ist es gerade in der Winterzeit extrem zugig und kalt. Zudem würde auch die Überdachung des Vorplatzes sinnvoll sein.

04.05.2018 | Reinhard Müller
Schwimmbad Wolterdingen öffnet am Pfingstsamstag 19.05.2018
Die Schwimmbadsaison kann wie geplant beginnen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit.
Ortsvorsteher Reinhard Müller konnte am vergangenen Donnerstag, 03.05.2018 verkünden, dass eine 2. Badeaufsicht gefunden werden konnte und somit der Badsaison 2018 nichts mehr im Wege steht. Was das Wetter angeht, hoffen wir, dass uns der Wettergott gut gesonnen ist und wir eine herrliche Badesaison erleben dürfen.

Mit Brigitte Winterhalter und Katharina Fesenmeyer ist das Bad nun sehr gut aufgestellt.
Wir wünschen den Beiden eine gute und reibungslose Badesaison 2018.



30.04.2018 | Südkurier / Anita Reichart
Der Wolterdinger Motorsportclub blickt optimistisch in die Zukunft: Fünf junge Männer haben sich dazu entschieden, sich im Verein zu engagieren. Der Vorsitzende Michael Käfer wurde in seinem Amt bestätigt
Die Ortschaft Wolterdingen gilt im Umland als ein etwas extravagantes Dorf. Was sich wohl nun auch wieder bestätigt, denn in den letzten Jahrzehnten kam es noch nie vor, dass ein Verein seine Jahreshauptversammlung an einem Sonntagvormittag abhält. Grund: Wohl fehlende Kommunikation bei der jährlichen Terminabgleichung unter den einzelnen Vereinen, denn am regulären Termin des Motorsportvereins (MSV) waren schon drei andere Jahreszusammenkünfte. Doch über die Anwesenheit von Mitgliedern konnte sich der MSV nicht beklagen. 25 der aktuell 36 aktiven Mitglieder konnte der Vorsitzende und Ehrenmitglied, Michael Käfer, der bei den Wahlen wieder das einstimmige Votum erhielt, begrüßen. Für Kassierer Harald Ringwald rückt Patrick Egle nach.

30.04.2018 | Südkurier / Andrea Wieland
Bei der Gründungsfeier der neuen Wolterdinger Landjugend freuen sich zahlreiche andere Vereine über das neue Angebot für Jugendliche in der Ortschaft. Unterstützung bekommt die Gruppe von etlichen anderen Landjugend-Gruppen, etwa auch aus dem Ortenaukreis
Gut ein halbes Jahr alt und strotzend vor Selbstbewusstsein: das ist die Landjugend Wolterdingen. Nach der Gründungsveranstaltung, welche mit 28 Gründungsmitgliedern am 1. Dezember 2017 stattfand, feierte der Verein nun eine Gründungsfeier mit reichlich Gästen. Dabei ließen sie es sich natürlich nicht nehmen, ihre neuen Kollegen, die anderen Landjugenden aus nah und fern, einzuladen.

Sogar aus dem Ortenaukreis
Den wohl weitesten Weg hatte die Landjugend aus Gamshurst. Mit dieser Gruppe aus dem Ortenaukreis schlossen die Mitglieder der Wolterdinger Landjugend beim Treffen des Bunds Badischer Landjugenden bereits Freundschaft. Als Zeichen der Freundschaft überreichte der Vorsitzende der Gamshurster Landjugend den Wolterdingern bei ihrer Feier eine Holztafel. "Wir unterstützen unsere neuen Freunde natürlich gerne. Mit ihnen kann man jede Menge Spaß haben. Des Weiteren finden wir es toll, dass sich heutzutage mal wieder eine neue Landjugend gründet, welche wie wir die Motivation hat, etwas gemeinsam zu erleben und das Landleben mitzugestalten. Des Weiteren ist in meinen Augen die Aufgabe einer Landjugend, die Vorteile des Dorflebens aufzuzeigen", so Michael Lehmann aus Gamshurst.

28.04.2018 | Südkurier / Anita Reichart
Obwohl die meisten von ihnen schon im vorgerückten Alter sind, will man nicht auf sie verzichten: Die Wolterdinger Altersmannschaft der Feuerwehr sind Männer für alle Fälle. Denn unter anderem kümmern sich (von links) Manfred Schmalz, Heiner Heim, Johann Gies, Peter Hauer, Interessehalber der noch sehr junge Kai Wasche, Edwin Hirt, Ulrich Neininger und Norbert Ruf, schon seit über zehn Jahren um das Binden und Dekorieren des Kranzes, der im Durchmesser drei Meter misst, für den Maibaum, der am kommenden Montag, 30. April, gegen 19 Uhr, auf dem Dorfplatz gestellt wird. Im Anschluss findet ein gemütlicher Hock im Gerätehaus statt, zu dem die ganze Bevölkerung eingeladen ist.

27.04.2018 | Südkurier / Anita Reichart
Im Dezember wurde in Wolterdingen eine eigene Landjugend gegründet. Der Verein erfreut sich über enormen Zuspruch. Mit so vielen Mitgliedern hätten die Verantwortlichen nicht gerechnet. Und nun steht die erste große Veranstaltung an, die die Wolterdinger
34 aktive und 25 passive Mitglieder: Vor nicht einmal fünf Monaten wurden die Landjugend Wolterdingen gegründet und erfreut sich jetzt schon großer Beliebtheit. Nie hätte der Vorsitzende Andreas Müller mit einem so großen Zuspruch gerechnet: „Ich war echt überrascht. Wir haben uns schon gedacht, dass Interesse vorhanden ist, aber dass so viele Leute zu uns kommen, hatten wir nicht wirklich erwartet.“ Es ist ein Angebot, das vor allem die Jüngeren anspricht. Zwei Drittel der Mitglieder sind unter 18 Jahren. Müller gehört mit 22 Jahren zu den Ältesten, sein Bruder Markus Müller, der für die Kasse verantwortlich ist, ist mit 25 Jahren gar der Älteste. „Was uns auch überrascht hat, dass viele Leute zu uns gekommen sind, von denen wir es nie erwartet haben“, sagt Andreas Müller. Jugendliche, die sonst in keinem Verein Mitglied sind. Jugendliche, die sonst im Ort nicht so eingebunden sind. Und Jugendliche, die im Vorfeld keinen Kontakt zu dem zehnköpfigen Gründungteam hatten. Und gerade solche Geschichten motivieren zusätzlich: So wurde Müller von einer Oma angesprochen. Die Enkelin sei nie groß weggegangen. Nun ist sie in der Landjugend und hat Anschluss.

Ortsverwaltung Wolterdingen
Ortsvorsteher Reinhard Müller
Hauptstraße 1
78166 Donaueschingen
Stadtteil: Wolterdingen

Sprechzeiten Ortsvorsteher:

Montag 17.30 - 19.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung


Verwaltungsangestellte
Christa Fehrenbach

Öffnungszeiten Ortsverwaltung:

Montag 09.00 - 12.00 Uhr und 17.00 - 19.00 Uhr
Mittwoch 09.00 - 12.00 Uhr
Freitag 09.00 - 12.00 Uhr

Forstrevier
Hans-Peter Fesenmeyer

Sprechzeiten Revierleiter  :
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 19.00 - 20.00 Uhr