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28.02.2017, 07:55 Uhr | Schwarzwälder Bote / Anita Reichart
Viel familienfreundliche, bunte Narretei
Der Schrecken saß allen noch lange in den Knochen: Bange Minuten hatten die Akteure und das Narrenvolk erlebt. Kurz vor Ende des stimmungsvollen bunten Nachmittags war ein Mitglied des Elferrats auf der Bühne mit einem schweren Herzinfarkt zusammengebrochen und von einem Rettungssanitäter aus den Reihen des Vereins per Defibrillator wiederbelebt worden. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. So endete die Veranstaltung der Bregtal-Glonki, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiern, mit einem Abbruch. Das Mitglied des Elferrats wurde zwischenzeitlich in die Uniklinik Freiburg verlegt. Sein Gesundheitszustand wird als stabil beschrieben. Oberglonki und Vorsitzender Herbert Köhler hatte im Rahmen des Bunten Nachmittags auch noch eine ganz besondere Ehrung auszusprechen: Als einziges noch lebendes Gründungsmitglied konnte er den 93-jährigen Hubert Held zum Alt-Ehren-Glonki ernennen, was dieser gerührt entgegennahm. Es kommt wohl selten genug vor, dass es in einer relativ kleinen Gemeinde – knapp über 1700 Einwohner – zwei Fasnetvereine gibt. Was jedoch noch außergewöhnlicher ist: die beiden Veranstaltungen, die an zwei Tagen hintereinander stattfinden, ergänzen sich in gewissem Sinne.
Voll motiviert und konzentriert zeigt sich der Glonki-Elferrat bei seinem spanischen Tanz. Fotos: Reichart
Der Tageszeit entsprechend kann man sagen, dass dies eine familienfreundliche, kunterbunte Narretei ist. Der Mix kommt an, doch der Zeitpunkt muss wohl überdacht werden. "Es war wieder ein tolles Programm und der Verein hat viel Arbeit investiert. Schade, dass sich die Halle erst im Lauf des Nachmittags füllte", sagt Ortsvorsteher Reinhard Müller. Die über 70 Bühnenakteure präsentierten Schlag auf Schlag ein fetziges Programm, das Stefan Zwick, Jannik Schulz, Ron Willmann und Silas Maier in ihrem Narrenflugzeug moderierten. Der aufgepeppte Brauchtumstanz der Müller-Paare war genauso sehenswert wie die Ballermann-Stoaklopfer mit ihrem Rock aus der Werkzeugkiste. Nach Irland entführten die Müller-Frauen und -Mädchen ebenfalls sehr gekonnt. Die Glonki-Frauen vergnügten sich mit Samba in Brasilien, und "Spanien Olé" hieß es bei der gelungenen Elferrats-Vorführung. Musikalisch heizten der Fanfarenzug sowie die heimische Musikkapelle ein. Die zweitägige Reise nach Rust in den Europapark für zwei Personen gewann Elke Fesenmeyer. Der Narrenbaum inklusive Anlieferung gehört nun Peter Walker, der dafür nun ein Vesper ausgeben muss.
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