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Aktuelles
21.05.2017, 18:44 Uhr | Schwarzwälder Bote / Anita Reichart
Ortsverein muss kooperieren

Ehrungsflut beim DRK-Ortsverein Wolterdingen/Hubertshofen: Vorsitzender und Ehrenmitglied Herbert Ringwald (50 Jahre) hinten zweiter von links) ernannte Tobias Ringwald (vorne von links) zum Ehrenmitglied, Manuela Ringwald wurde für 25 Jahre, Angelika Hessemann (50 Jahre), Ferdinand Käfer (60 Jahre), Manfred Grimm (55 Jahre), hinten von links Adelbert Walter (55 Jahre), Erich Kaltenbrunner (50 Jahre) Rudi Biehler (35 Jahre) und Bereitschaftsarzt Karl Bauer für 20 Jahre geehrt.

Nach reiflichen Überlegungen kam man zum Schluss, sich dem DRK-Ortsverein Donaueschingen anzugliedern, der diesem Ansinnen wohlwollend entgegenblickt. In der Jahreszusammenkunft am Wochenende gab dies der Vorsitzende Herbert Ringwald bekannt. "Trotz wahrscheinlicher Fusion – am 21. Juni treffen sich in dieser Angelegenheit die Donaueschinger – soll die DRK-Ortsgruppe Wolterdingen/Hubertshofen nicht zu Grabe getragen, sondern wiederbelebt und ausgebaut werden", sagt der Vorsitzende des DRK-Donaueschingen, Thomas Gähme. "Wir haben viel Blaulicht, aber wenig Sozialdienst", fügte er noch an.


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Nach 60-jährigem Bestehen wirft der DRK-Ortsverein Wolterdingen/Hubertshofen gezwungenermaßen das Handtuch.
Angedacht sind auch der Aufbau einer Jugendrotkreuz-Gruppe sowie ein Helfer-Vor-Ort-Dienst. "Mit der Power von den Donaueschingern und dem Wolterdinger Know-How müsste man doch auch neue Aktive gewinnen können", hofft Kreisverbands-Vorsitzender Bernd Uphaus. Ortschef Reinhard Müller dankte dem Verein für sein Engagement, der gerade in finanzieller Hinsicht eine gute Partie ist. Dass es eine Änderung geben wird, war abzusehen, was auch mit der Rettungsdienst-Reformierung zu tun hat. Sie stelle immer höhere Anforderungen in der Ausbildung. Schon zur Jahreszusammenkunft 2014 wurde den Mitgliedern mitgeteilt, dass sie aufgrund der fehlenden Qualifizierung nicht mehr aktive Hilfe leisten dürfen. Im Februar 2015 trafen sich die Rotkreuzler dann zu einer internen Zusammenkunft, die ergab, dass man die Uniformen einsammelte, und sich entschied, die Tätigkeit auf die Blutspendetermine, die Hilfstransporte und die Sozialarbeit zu beschränken. Daraufhin hatten spontan zehn Mitglieder ihren Austritt erklärt. Aktuell zählt die Gruppe noch elf aktive und 205 passive Mitglieder. In den vergangenen drei Jahren wurden 1068 Einsatzstunden, sei es bei Blutspendeterminen, Sozialdiensten und Hilfstransporten geleistet, notierte der Tätigkeitsbericht.