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25.03.2018, 18:14 Uhr | Südkurier / Anita Reichart
Wolterdinger Angler sauer auf Kormorane
Den Mitgliedern des Wolterdinger Angelsportvereins wird es nie langweilig.
Die Hege und Pflege ihrer Gewässer nimmt viel Zeit in Anspruch. Und es gibt immer wieder Besonderheiten, wie der gefräßige Kormoran, gewiefte illegale Fischer und der bei vielen ungeliebte Biber, der aber in einem bestimmten Gewässergebiet mit seiner Anwesenheit sogar Gutes getan hat. Im Rahmen der Jahreszusammenkunft wurde Hans-Jürgen Patzer zum Ehrenmitglied ernannt. Für seine jahrelange Vorstandsmitarbeit müsse man Wertschätzung zeigen, sagt Vorsitzender Dominik Schmidt. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Andreas Ruf und Thomas Vogler geehrt. Tobias Lange wurde mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Als neuer stellvertretende Vorsitzende wurde Herbert Reichmann gewählt. Wieder in ihren Ämtern bestätigt wurden Schriftführer Michael Käfer, Kassierer Magnus Schmidt, Arbeitseinsatzleiter Sebastian Schropp und der zweite Gewässerwart Patrick Münzer. Das Schiedsgericht bilden Thomas Vogler und Thomas Fischer. Dem Angelsportverein gehören 44 Vollmitglieder, acht Jungfischer und sechs Gastfischer an. 1109 Arbeitsstunden wurden geleistet. Ab dem 1. April dürfen aus der Breg von Zindelstein bis Bruggen pro Woche wieder vier Forellen an Land gezogen werden, gab der Vorsitzende bekannt.
Ehrungen: Hans-Jürgen Patzer (v.l) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Thomas Vogler und Andreas Ruf wurden vom Vorsitzenden Dominik Schmidt (h.l.) für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, und Tobias Lange bekam die silberne Ehrennadel.
Gerade der nicht zufriedenstellende Wasserstand in der Breg, beim Kraftwerk Zwick, sorgte dafür, dass sich die Fische in tiefere und somit kühlere Abschnitte zurückzogen und hier lauerten die Kormorane. "Es ist frustrierend, wenn man mit ansehen muss, wie jahrelange Hege- und Pflegearbeit zusammenbricht. Es fehlt der Fischbestand in den Größen 20 bis 40 Zentimeter. Dies sieht man in den vielen Fangprotokollen vom Elektrofischen", sagte Gewässerwart Peter Schropp. Dingfest gemacht werden sollen auch der Schwarzangler, welcher im Einstaubereich zum Schliefikanal wildert, sowie ein weiterer, der sonntags öfters hinter dem Pizzaservice gesichtet wird. Auch im Oberen Weiher gab es Probleme mit der Trockenheit. Hätte der Biber den Weiher nicht so extrem aufgestaut, wäre der See gekippt, erklärte der Gewässerwart. In der langen regenlosen Zeit habe man einen riesigen Algenteppich sehen können, was bei geringerem Wasserstand zu einem gewaltigen Problem geworden wäre.
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