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16.03.2018, 08:32 Uhr | Südkurier / Anita Reichart
Wasserleitung verdrängt in Donaueschingen Bäume
Für eine Druckleitung von Wolterdingen nach Donaueschingen werden 1,5 Hektar Wald gerodet.
Die Wolterdinger Kläranlage entspricht nicht mehr dem heutigen technischen Standard und wird Ende 2020 stillgelegt. Die Auflagen seien so hoch, dass sich ein Umbau nicht rentiere, erklärte Volker Röhl vom Ingenieurbüro Greiner bei der Sitzung des Wolterdinger Ortschaftsrat. Nach vielen Voruntersuchungen fiel die Entscheidung, eine Druckleitung von der Kläranlage über den Schellenberg zum Klärwerk Donaueschingen zu bauen.Gerade mal zwei Bürger fanden den Weg in die Sitzung. "Wenn es die Gelegenheit gibt, etwas aktuelles zu erfahren, kommt niemand. Später kommen dann Beschwerden, man sei nicht informiert worden", sagte Ortsvorsteher Reinhard Müller.
Im Frühjahr 2019 soll mit den Arbeiten begonnen werden. Auf dem Kläranlage-Gelände entsteht ein etwa 13 Meter langes und sechs Meter breites Pumpwerk. Das Pufferbecken bleibt für eventuelle Unfälle bestehen. Als Normalbürger kann man sich kaum vorstellen, dass Abwasser über den Berg geleitet werden kann. Doch es geht. Die Leitung wird in der Regel in 1,20 Meter Tiefe verlegt. Die Länge beträgt etwas mehr als fünf Kilometer. Um arbeiten zu können, müssen ungefähr 1,5 Hektar Wald an der Landstraße abgeholzt werden. Das anfallende Abwasser aus Tannheim wird weiterhin an die Stadt Donaueschingen zur Reinigung übergeben, was für beide Seiten ökonomisch von Vorteil ist.

Kosten Für das Pumpwerk sind etwa 850 000 Euro veranschlagt. Für den Leitungsbau werden etwa zwei Millionen Euro verbuddelt. (rei)
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