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05.01.2018, 11:21 Uhr | Anita Reichart
Neue Brücke lässt auf sich warten
Der Neubau der Brücke über den Wolfsbach in Wolterdingen konnte im vergangenen Jahr nicht fertiggestellt werden. Der Winter kam schlichtweg dazwischen. Mit der Baumaßnahme wurde am 29. August begonnen. Seit nun also vier Monaten müssen die Bewohner des Anwesens Schrenk, sei es im Herbst wegen der Feldarbeit oder auch sonst um Erledigungen im Dorf zu tätigen, quasi mit der Kirche ums Dorf. Doch der für manche übertrieben aufwendige Neubau einer doch eher unscheinbaren Brücke, ist mit sehr viel Arbeit verbunden und laut Ortsvorsteher Reinhard Müller mit "happigen Kosten" in Höhe von rund 227 000 Euro.
Seit vier Monaten läuft der Neubau der Weiherbachbrücke über den Wolfsbach in Wolterdingen. Witterungsbedingt ist noch kein Ende in Sicht.
Eine einfache Maßnahme war es bei Weitem nicht: Als erstes musste der Wolfsbach umgeleitet werden, damit die alte Brücke abgebrochen werden konnte. Dann folgte der Erdaushub für den Bau der neuen Widerlager. Danach wurde das Lehrgerüst und die Schalung für den Überbau hergestellt und anschließend die Abdichtung aufgebracht. Gefolgt von der Schalung und Bewehrung der Kappen sowie dem Betonieren der Randkappen. Der Einbau der Deckschicht aus Asphalt sowie der Einbau des Brückengeländers konnten wetterbedingt nicht mehr vor Jahresende ausgeführt werden, sodass die Arbeiten je nach Witterungslage, 2018 fertiggestellt werden, erklärt Rudolf Reichle vom städtischen Tiefbauamt. Auch auf den heimischen Angelsportverein kam mit dieser Baumaßnahme Arbeit zu. Die Petrijünger hegen, pflegen und schützen die Flora und Fauna ihrer Gewässer. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sie sich über das Vorgehen der maßgebenden Baufirma ärgerten. Diese entsorgte überschüssige Betonpampe im Gewässer, was für die Fische sehr schädlich sei, da es ja einige Zeit dauere bis diese ausgehärtet ist. Man müsste erwarten können, dass die Firma die ihr auferlegte Arbeiten ordnungsgemäß erledigt, sagt ASV-Mitglied Alexander Demond. Wenn die Brücke dann fertiggestellt ist, ist die Brücke für alle Fahrzeuge bis max. 60 Tonnen befahrbar. Dies war auch die Forderung des Ortschaftsrates und nur damit waren auch die hohen Investitionskosten begründ- und akzeptierbar
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