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26.11.2017, 20:11 Uhr | Südkurier / Anita Reichart
Veränderung in Zunftleitung: Bregtal-Glonki mit neuem Konzept
Die Wolterdinger Narrenzunft Bregtal-Glonki ermöglicht mit neuen Statuten eine Aufteilung der Zunftleitung auf ein Vorstandsteam. Der bunte Nachmittag am Fasnetsonntag wird gestrichen.
Alles im Lot. Die in der außerordentlichen Sitzung im April vorgestellten Formularien für die Runderneuerung sind abgearbeitet. Gut aufgestellt, und mit neuen Ideen, kann die Arbeit jetzt aufgenommen werden. Die "Bregtal-Glonki" aus Wolterdingen entwickelten ein neues Konzept und nutzten ihre Jahreshauptversammlung nach 60 Jahren zum Aufbruch in eine neue Ära. Die anwesenden Mitglieder votierten einstimmig für die neu aufgestellten Statuten, die erstmals in der Vereinshistorie die Aufteilung der Zunftleitung auf ein Vorstandsteam ermöglichen.
Ernst Zwick vom Vorstandsteam (vorne von links), erste Ansprechpartnerin Petra Weniger, Schriftführerin Jana Hirt, Jugendleiterin Kim Willmann, Vorstandmitglied Claudius Gantert (hinten von links), Jugendleiterin Anna Weniger und Schriftführerin Saskia Mö
Erste Ansprechpartnerin ist die bisherige Vize-Vorsitzende Petra Weniger. Und ebenfalls an die vorderste Front wurden Ernst Zwick und Claudius Gantert gewählt. Jana Hirt und Saskia Mößner teilen sich das Amt des Schriftführers und Jugendleiter sind Anna Weniger und Kim Willmann. Stoaklopfer-Sprecher sind Jonas Hofmeier und Stefan Zwick. Die Interessen der Müller-Paare werden durch Rosi Weinert und Sonja Mößner vertreten und Glonkirat-Sprecher sind Harald Ringwald und Ernst Zwick. Den Fanfarenzug vertreten Ron Willmann und Elias Hofmeier. Klare Worte waren an diesem Abend auch von Kassierer Stefan Hug zu hören. Denn die Kasse wird mit immens hohen Buskosten belastet, was auf Dauer nicht mehr zu vertreten sei. Nach längerer Diskussion einigte man sich für die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf 20 Euro sowie zehn Euro pro Mitglied als Eigenanteil an den Buskosten, egal ob er genutzt wird oder nicht. Wegen rückläufigem Zulauf wird der bunte Nachmittag am Fasnetsonntag gestrichen. Dass Geld nur in der Kasse klingelt, wenn man etwas dafür tut, ist den 71 aktiven, zehn Kindern sowie 171 passiven Mitglieder schon bewusst. So wurde angedeutet, dass im kommenden Jahr nach langer Pause wieder das Sommerfest aktiviert werden soll. Doch aktuell arbeitet man gemeinsam mit dem zweiten Fasnetverein im Ort, dem Immerfroh Narrenverein, was die anwesende neue Präsidentin der Schwarzwälder Narrenvereinigung, Anne-Rosel Schwarz, genial findet, an der Belebung des Schmutzigen Dunnschtigs. Der soll mit Hallenfasnet bis in die Nacht dauern, was in der Vergangenheit von vielen heimischen Narren vermisst wurde. Die Fasnetzeit ist kurz aber sehr intensiv: Am 9. Dezember findet eine Warm-up-Party in der Halle statt. Auf Narrenbaumpirsch geht es am 30. Dezember. Den Nachtumzug in Pfaffenweiler bereichern sie am 13. Januar und vom 19. Bis 21. Januar sind die Bregtal-Glonki in Döggingen zu sehen. Auch in Schönenbach am 2. Februar, am 4. in Ahldorf, erstmals in Donaueschingen am 11. Februar, und am 13. in Eggenstein, sind sie auch dabei. Die Bregtal-Glonki sind für neue Mitglieder offen. Interessierte auch gerne mit Kindern, sind daher eingeladen einmal an einem Umzug mitzulaufen, um eventuell die Lust an der organisierten Fasnet zu bekommen.
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